Blog 2021 - 2018

3. September 2021
Architekturfotografie im Dresdner Kulturpalast für Bechstein


Architekturfotografie im Dresdner Kulturpalast für Bechstein Architekturfotografie Andre Henschke Kulturpalast Dresden nach der Renovierung, Aufnahmen der Konzertflügelauswahl für Bechstein

Architekturfotografie ist immer an die Schöpfungshöhe des Bauwerks gebunden, welches abgebildet und wieder gegeben werden soll. Gebrauchsarchitektur ist in der Gegenwart die am häufigsten vorkommende Form bei Neubauten. Umso interessanter ist es, wirklich hochwertige und spannende Bauwerke ablichten zu dürfen und hier die Vielfalt aus Blickachsen und Proportionen einzufangen. So erreichte mich ein Anruf eines berühmten und tradierten sächsischen Instrumentenbauers, der im Dresdner Kulturpalast gemeinsam mit einem renommierten Konzertpianisten einen neuen Flügel auswählte. Ein solcher Auftrag birgt viele Besonderheiten und ist immer etwas Außergewöhnliches. Da es sich um Innenaufnahmen handelt, spielt das Wetter keine Rolle. Klicken Sie hier, um den vollständigen Inhalt dieses Artikels zu lesen.


19. August 2021
Gedanken zum Wetter in der Architekturfotografie oder: Licht und Lichtsetzung durch Wetter


Gedanken zum Wetter in der Architekturfotografie oder: Licht und Lichtsetzung durch Wetter Architekturfotografie Andre Henschke Semperoper Dresden, Nachtaufnahme mit bedecktem Himmel

Sonne und Wolken erzeugen unterschiedliche Stimmungen am Himmel, verbunden damit ist eine sehr verschiedene Wirkung der Architekturfotos auf den Betrachter. Fotografie und Licht sind selbstverständlich miteinander verbunden. Jedoch ist die Architekturfotografie ganz besonders auf optimale Lichtverhältnisse angewiesen, da der Gegenstand der Aufnahmen im wahrsten Sinne „immobil“ ist und bleibt. Hier helfen viele Fotografie-Apps, um den Sonnenstand und den Verlauf der Sonne um das Gebäude herum richtig zu berechnen und eine Vorhersage des Lichteinfallswinkels zu treffen. Systematisieren wir zu Beginn unserer Betrachtung die Optionen der Architekturfotografie etwas. Grundsätzlich wird in der Architekturfotografie zwischen folgenden Perspektiven unterschieden: Frontalperspektive, leichte Übereckansicht, die auch Kavalierperspektive oder Kabinettperspektive genannt wird und die starke Übereckansicht. Im Tagesverlauf bescheint die Sonne, abhängig von Jahreszeit und geographischer Breite und Länge, die verschiedenen Seiten eines Gebäudes. Es liegt auf der Hand, dass Architekturfotografie nicht zuletzt deshalb zu den preisintensiven Dienstleistungen im Bereich der Berufsfotografie gehört, weil für eine vollständige Aufnahme eines Gebäudes mehrere Stunden oder auch Tage notwendig sind – das Wetterrisiko bleibt leider immer noch bestehen. Auch wenn Langfristvorhersagen in Wetter-Apps beeindrucken; wirkliche Sicherheit bieten Prognosen für maximal 48 Stunden. Klicken Sie hier, um den vollständigen Inhalt dieses Artikels zu lesen.


05. August 2021
Architekturfotografie Quartier am Altmarkt in Dresden


Quartier am Altmarkt in Dresden Architekturfotografie Andre Henschke Blick von der Dresdner Kreuzkirche zum Neubau des Quartier am Altmarkt

Das „Quartier am Altmarkt“ ist eines der neu erbauten und damit auf höchstem Niveau und Standard fertig gestellten Wohnobjekte im Dresdner Innenstadtbereich. Direkt an der Kreuzkirche gelegen wird urbanes Wohnen an diesem Ort zu einem besonderen Erlebnis. Fast kommt die Anlage mit ihrem begrünten Innenhof einer römischen Insula gleich, die nach außen abschließt aber nach innen offen und lebendig bleibt.

Der Dresdner Altmarkt ist seit dem Jahr 1379 urkundlich erwähnt. Das Quartier am Altmarkt befindet sich innerhalb des Bereichs der alten Stadtmauer, somit war es mit Sicherheit bereits sehr frühzeitig bebaut und genutzt worden. Für Architekturfotografen stellt der Neubau eine gewisse Herausforderung dar. August der Starke begrenzte die Anzahl der Hausgeschosse auf vier Stockwerke, um die Überbauung des Residenzschlosses zu verhindern. Höchstes Gebäude sollte das fürstliche Schloss bleiben. Die Dresdner waren schlau und fanden eine Möglichkeit doch mehr Wohnraum zu schaffen. Sie nutzen durch hohe Dachgauben auch das Dachgeschoss und gewannen damit Wohnraum in der engen Innenstadt.

Für die Architekturfotografie in dicht bebauter Umgebung ist eine Begrenzung auf vier Geschosse ein wahrer Segen, der Anschauabstand des 1,5-fachen der Gebäudelangseite wird damit gewahrt. Leider kam die fürstliche Regel aus der Mode, so zeigt das Quartier am Altmarkt insgesamt acht Geschosse (mit Erdgeschoss). Der Standort zwischen den anderen Quartieren macht durch einen Abstand von unter 15 Metern Aufnahmen des Objektes schwierig. Der Einsatz einer Normalbrennweite ist hier zur Erfassung des Baukörpers schlicht unmöglich. Klicken Sie hier, um den vollständigen Inhalt dieses Artikels zu lesen.


21. Juli 2021
Zur Geschichte und den Anfängen und der Entwicklung der Architekturfotografie


Nikolaikirche Görlitz und Peterskirche Görlitz am Abend im Sommer aufgenommen vom Heiligen Grab Görlitz Andre Henschke Architekturfotograf Nikolaikirche Görlitz und Peterskirche Görlitz am Abend im Sommer, aufgenommen nahe dem Heiligen Grab Görlitz

Diese Geschichte der Architektur ist natürlich mit der Geschichte vieler anderer Kunstformen eng verbunden. Die Architektur blieb durch ihre Größe und Dreidimensionalität immer etwas Besonderes. Bereits die Renaissance erkennt durch den florentinischen Baumeister Filippo Brunelleschi (1377-1447) das Stilmittel der Perspektive. Brunelleschi vermochte die Wirkung perspektivischer Betrachtung in seinen Bauwerken gezielt einzusetzen. Es vergeht ein weiteres Jahrhundert, bis mit der “Paragone” ein Wettstreit der Künste entsteht. In diesem Diskurs um 1500 in Italien rivalisieren Malerei und Bildhauerei um eine Vorrangstellung. Die Frage, welche bildende Kunstform die vorzüglichste sei, wurde auf hohem Niveau geführt. Dabei ergänzten (Architektur)-Malerei wie auch Bildhauerei die Kunstform der Architektur in vollendeter Weise. Die Barockzeit ist es, welche die Malerei zur Darstellung und zum Schmuck der Architektur nutzt. Gebäude werden nicht nur abgebildet und gemalt, Gebäude werden durch Malerei im Inneren aufgewertet und perspektivisch erweitert. Die Malerei erschafft damit Eindrücke der Architektur, die sie selbst niemals allein vermitteln konnte.

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02. Juli 2021
Fraunhofer Gesellschaft stellt Insitut IIS, Institutsteil EAS, in Dresden fertig


  • Weitwinkelaufnahme Bayreuther Strasse und Münchner Strasse 01187 Dresden Andre Henschke Architekturfotograf in Dresden Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS
  • Stadtbildaufnahme Bayreuther Strasse und Münchner Strasse 01187 Dresden Andre Henschke Architekturfotograf in Dresden Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS
  • Tilt-Shift-AufnahmeBayreuther Strasse und Münchner Strasse 01187 Dresden Andre Henschke Architekturfotograf in Dresden Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS
Neubau des Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS, Aufnahmen nach Fertigstellung, Juli 2021

Mit Fertigstellung des Fraunhofer IIS (institut für Integrierte Schaltungen), Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme (EAS), schließt sich eine weitere Baulücke im Dresdner Universitätsviertel. Seit 1945 war an der Stelle des jetzigen IIS eine Freifläche zu finden. Auf eben dieser Wiese befand sich noch Ende der 90iger Jahre die einzige Bibliothek der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der TU Dresden, so ist mir dieser Ort noch vom Beginn meines Studiums vertraut. Als ehemaligen Angehörigen der Fraunhofer Gesellschaft freue ich mich daher um so mehr, dass ein moderner Neubau hier entstanden ist und Dresden als Wissenschaftsstandort damit für Forschende aus aller Welt interessanter wird. Einige Aufnahmen konnte ich nun nach Fertigstellung vom Neubau des IIS aufnehmen.



15. Juni 2021
Homify veröffentlicht Artikel zum Thema "Holzbakone und Nutzungen"


Architekturfotograf Andre Henschke Holzbalkone und Verankerung an einem Gebäude: 15 Ideen

Das Online Magazin "homify.de" veröffentlichte am 04. Juni 2021 einen Artikel unter dem Titel "Holzbalkone und Verankerung an einem Gebäude: 15 Ideen". Gegenstand der Publikation ist u.a. die Diskussion der optimalen Nutzung von Holzbalkonen und deren Verbindung mit dem Gebäudekörper. Der Balkon, die Dachterrasse oder der kleine Anbau am Haus sind heute mehr denn je der kleine Ausflug ins Grüne. Er bietet eine Möglichkeit, im Freien zu verweilen und die eigene Komfortzone ganz schnell und beqeum zu erweitern. Kaum eine Wohnung ist heute noch ohne Balkon zu vermieten. Daher ist es nur folgerichtig, dass eine hochwertige Lösung und damit eine erhöhte Wohnqualität von Anbietern von Balkonsystemen ganz gezielt angeboten werden. Im Artikel Verwendung findet dabei eine Aufnahme des Dresdner Architekturfotografen André Henschke, der seit über 15 Jahren als Fotograf tätig ist. Das Thema des nachhaltigen und hochwertigen Ausbaus von Immobilien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Waren vor einigen Jahren noch schnelle und günstige Lösungen besonders gefragt, investieren Eigentümer und Investoren heute gern in Ausstattungen, die möglichst lange einen hohen Wert der Immobilie garantieren. Auch Immobilien erfordern Pflege und Instandhaltung, sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen können sich zukünftig auf den Wert und die Werthaltigkeit von Grundbesitz auswirken. Klicken Sie hier, um auf die Webseite von homify.de und zum vollständigen Artikel weitergeleitet zu werden.



02. Juni 2021
Prunkvolle Fassade eines Bürgerhauses auf der Görlitzer Augustastraße"


Augustastraße Görlitz: Ensemble prunkvoller Jugenstilgebäude

Die Augustastraße in Görlitz ist die wohl schönste Straße der Stadt, wenn es um die einheitliche und vollständige Bebauung im klassischen Jugendstil geht. Viele prachtvolle und individuelle Fassaden lassen das Herz eines jeden Architekturfotografen höher schlagen. Jedes der eleganten und mondänen Gebäude verfügt über einen kleinen Vorgarten, der einen Betrachtungsabstand zum Gebäude ermöglicht und gleichzeitig einen Rahmen schafft. Obwohl alle Häuser direkt aneinander anschließen und somit eine geschlossene Bebauung darstellen, wirken diese Gebäude wie einzelne Villen. Individuell und ohne sich zu wiederholen zeugen die reich gestalteten Fassaden von einer großen Vergangenheit, in der Görlitz im Zentrum zwischen Breslau, Berlin, Prag und Dresden lag und somit als elegante Stadt mittlerer Größe Baukultur zu neuer Höhe brachte. Klicken Sie hier, um weitere Aufnahmen der Prachstraße in Görlitz zu sehen.



17. Mai 2021
Homify veröffentlicht Artikel zum Thema "8 Fußboden Trends zum Verlieben"


Architekturfotograf Andre Henschke 8 Fußboden Trends zum Verlieben

Das Online Magazin "homify.de" veröffentlichte am 04. Mai 2021 einen Artikel unter dem Titel "8 Fußboden Trends zum Verlieben". Gegenstand der Publikation ist u.a. die Diskussion der optimalen Auswahl von Fußbodenbelägen. Tatsächlich wird die Wahl des Fußbodenbelages gern vernachläsigt. Dabei ist es der Boden, der die größten Belastungen auszuhalten hat und der am schnellsten Abnutzungserscheinungen zeigt. Interessanterweise sind es auch Anbieter hochwertiger Fußbodenlösungen, die Architekturfotografen mit der Dokumentation ihrer Arbeiten beauftragen. Im Artikel Verwendung findet dabei eine Aufnahme des Dresdner Architekturfotografen André Henschke, der seit über 15 Jahren als Fotograf tätig ist. Das Thema des nachhaltigen und hochwertigen Ausbaus von Immobilien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Waren vor einigen Jahren noch schnelle und günstige Lösungen besonders gefragt, investieren Eigentümer und Investoren heute gern in Ausstattungen, die möglichst lange einen hohen Wert der Immobilie garantieren. Auch Immobilien erfordern Pflege und Instandhaltung, sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen können sich zukünftig auf den Wert und die Werthaltigkeit von Grundbesitz auswirken. Klicken Sie hier, um auf die Webseite von homify.de und zum vollständigen Artikel weitergeleitet zu werden.



05. Mai 2021
Gedanken zur Bildqualität und Reproduktion


Architekturfotograf Andre Henschke Sollte ich meinen Lottogewinn in Immobilien anlegen

Wie Architekturfotos genutzt werden können und sollten. Kaum ein anderes Thema wird so kontrovers diskutiert und betrachtet wie die Qualität von Fotografien. Egal ob Portraitaufnahmen oder Langzeitbelichtungen, Tierfotos oder Architekturfotografien, immer entbrennt eine Debatte, ob dieses oder jenes Foto nun wirklich gut sei oder was daran als Fehler erkannt wird. Doch was erkennen wir als Bildfehler, und was macht die Qualität einer wirklich guten Aufnahme aus? Klicken Sie hier, um zum Artikel zu gelange.

Mit Fertigstellung des Institutsteils

21. April 2021
Homify veröffentlicht Artikel zum Thema "Sollte ich meinen Lottogewinn in Immobilien anlegen?"


Architekturfotograf Andre Henschke Sollte ich meinen Lottogewinn in Immobilien anlegen

Das Online Magazin "homify.de" veröffentlichte am 14. April 2021 einen Artikel unter dem Titel "Sollte ich meinen Lottogewinn in Immobilien anlegen?". Gegenstand der Publikation ist u.a. die Diskussion optimaler Geldanlagen im Jahr 2021. Verwendung findet dabei eine Tilt-Shift-Aufnahme des Dresdner Architekturfotografen André Henschke, der seit über 15 Jahren als Fotograf tätig ist. Das Thema sicherer Kapitalanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung, muss sich aber der Thematik der Folge- und Nebenkosten stellen. Auch Immobilien erfordern Pflege und Instandhaltung, sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen können sich zukünftig auf den Wert und die Werthaltigkeit von Grundbesitz auswirken. Klicken Sie hier, um auf die Webseite von homify.de und zum vollständigen Artikel weitergeleitet zu werden.



10. April 2021
Denkraum Sophienkirche (Busmannkapelle) in Dresden

  Neubau in Dresden nahe dem Zwinger: Denkraum Sophienkirche (Busmannkapelle)

Die Sophienkirche Dresden stand bis zum Schicksalstag des 13. Februar 1945 unweit des Dresdner Residenzschlosses und nahe dem Dresdner Zwinger. Entstanden aus einem Franziskanerkloster war sie weit mehr als eine der vielen sakralen Stätten der ehemaligen Residenzstadt Dresden. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.



30. März 2021
Architekturfotografie in Görlitz

  Fraunkirche Dresden an einem Sommermorgen bei Sonnenaufgang zur blauen Stunde als Panoramafoto aufgenommen vom Dresdner Neumarkt

In einer so schönen Stadt wie Görlitz zu fotografieren ist ein großes Geschenk. Für mich, der in Görlitz geboren wurde, war es daher eine große Ehre, für verschiedene Auftraggeber Aufnahmen zur möglichst großformatigen Nutzung in Druckprodukten aber natürlich auch im Internet arbeiten zu dürfen. Besonders beliebt sind der Blick auf die Görlitzer Peterskirche, Architekturfotografie, wie sie die Baumeister des Mittelalters, der Gotik, der Renaissance und des Barocks mit Sicherheit sehr zu schätzen gewusst hätten. Als Architekturfotograf konnte ich zu verschiedenen Jahreszeiten die besten Blickwinkel einfangen und so bei Tag und bei Nacht viele wunderbare Stimmungen aufnehmen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.



20. März 2021
Gedanken zu Preisbildung und Kostenkalkulation

  Fraunkirche Dresden an einem Sommermorgen bei Sonnenaufgang zur blauen Stunde als Panoramafoto aufgenommen vom Dresdner Neumarkt

Architekturfotografie zählt zu den komplexesten Bereichen der Fotografie, was im ersten Moment verwunderlich scheinen mag, denn Immobilien und Gebäude bleiben immer am selben Platz und sind daher eigentlich sehr leicht zu fotografieren. Das Abbilden von Menschen ist weitaus spontaner, der Moment des perfekten Lächelns ist nicht zu wiederholen, viele Wildtierfotografen müssen lange Tage warten, bis ein gutes Foto in der Natur gelingt. Immobilienfotografie ist planbar und berechenbar - sollte man meinen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.



10. März 2021
Gedanken zur Qualität in der Architekturfotografie

  Turm des World Trade Center Dresden Fine Art black and white schwarz weiß ND 3.0

Im Zeitalter der Digitalisierung steht die Fotografie immer stärker unter dem Einfluss, vormals optisch-mechanische Lösungen durch rein digitale Prozesse abzubilden. War früher viel Know-How zur Aufnahme eines professionellen Fotos notwendig, um ein gutes Resultat in der Dunkelkammer zu erreichen, so sind heute so viele Versuche wie notwendig quasi kostenlos und digital möglich, bis ein zufrieden stellendes Bild gelungen ist. Mir persönlich stellen sich vor diesem Hintergrund sowie als Betriebswirt aus dem Bereich Unternehmensführung/Strategieberatung und Marketing dazu viele Fragen, denen ich an dieser Stelle etwas Raum geben möchte, nicht zuletzt, da im Gespräch mit Auftraggebern und Kunden wie auch Kollegen an vielen Stellen einige der folgenden Thema bereits oft diskutiert wurden. hier den ganzen Artikel.



01. März 2021
Gedanken zur Postproduktion und Bildbearbeitung

  Nürnberger Platz 1 01187 Dresden

Zum Thema der Möglichkeiten und Potentiale der Nachbearbeitung in der Architekturfotografie habe ich einige Gedanken und Beispiele zusammengestellt. Gegenstand des Versuchs war einer der Neubauten der Dresdner Innenstadt, der Nürnberger Platz 1, 01187 Dresden. Fotografie ist immer eine Kunst, das maximal mögliche umzusetzen. Hat der Maler den Vorteil, direkt beim Erschaffen seines Werkes all das zu ignorieren, was ihn stört, so muss der Fotograf mit der Situation vor Ort leben. Tages- und Stundensätze in der Berufsfotografie resultieren also auch aus der Kompetenz, unter allen Friktionen, als Unwägbarkeiten des Alltags, zu einem gesetzten Zeitpunkt ein Ergebnis zu liefern, dass den Anforderungen des Auftraggebers in maximaler Weise gerecht wird. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.



15. Februar 2021
Immobilienfotografie in Chemnitz- frisch renovierte und eingerichtete Wohnung

  Immobilienfotografie und Immobilienfotograf in Sachsen

Im Februar 2021 durfte ich für einen Vermieter eine neu renovierte und ganz frisch eingerichtete Einzimmer-Wohnung in Chemnitz, unweit des örtlichen Klinikum, fotografieren. Als Immobilienfotograf war es mir wichtig, den Sonnenstand sowie die Lichtverhältnisse in der Wohnung zu beachten. Die entstandenen Immobilienfotografien werden bald im Internet und in Werbedrucken, wie Broschüren oder Flyern erscheinen, um Mietinteressenten auf diese sehr schöne Wohnung aufmerksam zu machen.
Klicken Sie hier, um einige weitere Aufnahmen aus dieser Wohnung zu betrachten.



21. Januar 2021
Edle Einfalt, stille Größe - Immobilienfotografie in Zeiten des Lockdown, Winter 2021

  Immobilienfotografie und Immobilienfotograf in Sachsen

Es sind in den Monaten des Winter 2020/2021 und damit in der Zeit des zweiten und dritten Lockdown der Coronapandemie sehr spezielle Aufträge, die mich erreichen. Oft sind es Immobilien, welche lange Jahre nicht bewohnt oder genutzt wurden, deren Wert aber durch ihre Lage zweifelsfrei gegeben ist. Viele Eigentümer sind nun an einem Verkauf oder der Nutzbarmachung interessiert. Der Immobilienmarkt erreicht mit seinem Aufschwung auch jene Regionen, in denen viele Objekte im wahrhaftigen Winterschlaf liegen. Ich spüre oft beim Besuch diser Immobilien eine gewisse Harmonie, die mit Winckelmanns Zitat "Edle Einfalt, stille Größe" wohl sehr treffend umschrieben werden können. In jedem Fall freue ich mich, dass vielleicht schon bald neues Leben in sanierte Immobilien einziehen kann, es gibt überraschend viele, sehr schöne Objekte, die bald wieder genutzt werden können.



15. Dezember 2020
Mehrfamilienhaus in Görlitz sucht neue Eigentümer

  architekturfotograf architekturfotografie André Henschke

Als ich im Internet die Adresse des Mehrfamilienhauses überprüfte, an welcher am kommenden Tag die Fotoaufnahmen stattfinden sollten, wunderte ich mich etwas. Mir war jenes Haus nie aufgefallen, im Hinterhof sollte ein ehemaliges Handwerksunternehmen seinen Sitz gehabt haben, in den oberen Stockwerken befanden sich Wohnungen. Das Haus stand lange Zeit leer, alte Öfen und sehr schöne Verzierungen im Treppenhaus ließen erahnen, dass auch in einem Wohnhaus in einer Nebenstraße Würde und Stil einst zum Leben gehörten. Hell und freundlich sind die großzügig geschnittenen Räume allemal, denn im 19. Jahrhundert wurde oft etwas großzügiger gebaut, als in der Gegenwart. Ich freue mich schon heute, das Gebäude in einigen Monaten dann in neuem Glanz und einem neuen Gewand mit restaurierter Fassade wieder sehen zu dürfen.



1. Dezember 2020
Immobilienaufnahmen einer Dachgeschosswohnung in Görlitz

  architekturfotograf architekturfotografie André Henschke

Ganz spontan erreichte mich der Anruf eines Immobilienmaklers, ihn bei der Vermarktung einer sehr schönen Gründerzeithauses in Görlitz zu unterstützen. Zentral und im Süden von Görlitz gelegen, bietet die Dachgeschosswohnung mit drei Zimmern viel Raum für Familien. Ich freue mich sehr, dass bereits wenige Wochen nach unserem Termin neue Bewohner in diesen Räumen logieren können. Es scheint ein Schicksal der Architekturfotografie zu sein, daß Aufnahmen, die besonders passend sind, nicht all zu lange im Internet zu sehen sind - gute Aufnahmen sorgen auch immer für schnellen Immobilienverkauf.



23. November 2020
Musterwohnung in Chemnitz - Immobilienmarkt in Mitteldeutschland im Aufwind

  Innenarchitekturfoto Wohnung Küche

Im späten November 2020 hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen eines Auftrags eine Musterwohnung in Chemnitz zu fotografieren. Einige Aufnahmen des Projektes finden Sie hier auf der Detailseite meines Portfolios.

Der Immobilienmarkt befindet sich im Wandel. Wohneigentum ist gefragt wie nie zuvor, Großstädte als Zuzugsort erleben einen Boom, seit der Corona-Krise finden aber Dienstreisen seltener statt. Der Trend zum Onlinemeeting geht mit einem Umdenken einher; die frühere Präsenzpflicht in der Metropole und den damit verbundenen hohen Mietkosten, weicht mehr und mehr dem Umzug in kleinere und mittlere Städte.



08. November 2020
Homify veröffentlicht Artikel über André Henschke in Japan

  Architekturfotograf Andre Henschke Artikel Japan Homify

Das Online Magazin "homify.jp" veröffentlichte am 8. November 2020 einen Artikel über den Dresdner Architekturfotografen André Henschke in Japan. André Henschke, der seit über 15 Jahren in Dresden als Fotograf arbeitet, war selbst als Interim Manager für japanische Unternehmen tätig und ist daher mit den sehr hohen Qualitätsansprüchen der Kunden des Kaiserreichs vertraut. Japanische Philosophie setzt einen sehr hohen Standard in Bezug auf Harmonie und Proportion und ist auch in Europa zunehmend Impulsgeber für Innenarchitekten, Architekten und Designer. Klicken Sie hier, um auf die Webseite von homify.jp nach Japan weitergeleitet zu werden.



20. August 2020
Vernissage des Görlitzer Künstlers Christian Schulze

  Vernissage des Görlitzer Künstlers Christian Schulze
  Vernissage des Görlitzer Künstlers Christian Schulze

Zu einem Kanzleiabend der besonderen Art lud Dr. Peter Neumann am Abend des 20. August 2020 in seine Kanzlei in der Villa Lingner in Dresden ein. Zu Gast war der renommierte Görlitzer Bildhauer Christian Schulze, dessen fachlicher Werdegang eng mit sächsischer Tradition verknüpft ist. Als Absolvent der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und nach seiner Lehre in der Porzellanmanufaktur in Meissen ist Christian Schulze heute als freier Künstler tätig. Seine skulpturalen Werke sind von Kreativität und hohem handwerklichem Können geprägt. Die Ausstellung war am Abend des 20. August 2020 einem sehr exklusiven Kreis von Gästen im Schweizer Voertel von Dresden zugänglich.





12. Februar 2020
Zur Bedeutung der Immobilienfotografie - Hängt der Wert einer Immobilie wirklich nur von deren Lage ab?

  Zur Bedeutung der Immobilienfotografie Hängt der Wert einer Immobilie wirklich nur von deren Lage ab

Auch wenn in einer Phase hoher Immobilienpreise die Nachfrage das Angebot an Immobilien zu übersteigen scheint, ist der Verkauf von Haus und Hof kein Selbstläufer. Viele Immobilien werden weit unter ihrem Wert gehandelt. Nicht weil Makler und Gutachter diesen falsch berechnen, sondern weil Immobilien unzureichend präsentiert werden.

In den Fokus des Käufers gerät nur, was sich ihm als Betrachter erschließt.

Auch Gebäude mit wenig spektakulären Details oder scheinbar einfachen Grundrissen lassen sich in der Vielfalt ihrer Eigenschaften fulminant darstellen. Hier setzt professionelle Fotografie an: Es geht darum, Besonderheiten technisch optimiert zu präsentieren und Kaufinteressenten oder zukünftigen Mietern einen möglichst positiven, optimalen Einblick zu vermitteln. Die Wahl von Uhrzeit, Brennweite und Blickwinkel erweckt einfache Strukturen zu interessanten Optionen. Handyfotos können dies kaum leisten. Daher gilt: Eine Immobilie sollte Eigentümern und Maklern etwas wert sein, dies gilt besonders bei der Qualität der Präsentation und Vermarktung.  



12. Dezember 2019
"Die neue Seidenstraße"
  Die neue Seidenstraße

Am 12. Dezember 2019 sprach Prof. Dr. Horst Brezinski, Vorsitzender Kuratorium DOI, zum Thema "Die neue Seidenstraße – Auswirkungen auf Mittel- und Osteuropa" im Dresdner Osteuropa Institut (DOI). Professor Horst Brezinski ging auf Mentalitätsunterschiede zwischen chinesischen und europäischen Unternehmen ein und stellte dies anschaulich an Beispielprojekten der „neuen Seidenstraße“ dar. China wird als Partner europäischer Unternehmen immer wichtiger – immer wesentlicher wird es aber für europäische Unternehmen auch, China als Staat mit eigener Identität zu verstehen und ihm respektvoll zu begegnen.  





6. November 2019
"Die Tschechische Republik in der Europäischen Union"

 

Zu einer Veranstaltung im Rahmen der Tschechisch Deutschen Kulturtage in Dresden referierte PhDr. Václav Houžvička, Universität Usti nad Labem, in lebendiger und interessanter Weise zu aktuellen Forschungsthemen und Ergebnissen bezüglich der Mitgliedschaft der Tschechischen Republik in der Europäischen Union. Es war eine besondere Ehre, dass anlässlich des Besuchs von PhDr. Václav Houžvička auch Tschechiens Generalkonsulin in Dresden, JUDr. Markéta Meissnerová (im Bild rechts), an diesem Abend im Dresdner Osteuropainsitut zu Gast war.  


10. September 2019
Besuch des Aussen- und Europaminister der Republik Kroatien, Dr. Gordan Grlic Radman, des Apostolischen Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterovic, des Honorarkonsuls der Republik Kroatien in Sachsen, Dr. Peter Neumann und des Bürgermeisters der Stadt Varaždin, Zlatan Avar, in Ralbitz


  Besuch des Aussen- und Europaminister der Republik Kroatien, Dr. Gordan Grlic Radman, des Apostolischen Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterovic, des Honorarkonsuls der Republik Kroatien in Sachsen, Dr. Peter Neumann und des Bürgermeisters der Stadt 
		Varaždin, Zlatan Avar, in Ralbitz

Bei seinem Antrittsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland reist der Aussen- und Europaminister der Republik Kroatien, Dr. Gordan Grlić Radman, auch in den Freistaat Sachsen, um an der Heiligen Messe in der Kirche St. Katharina zu Ralbitz, gelesen durch den Apostolische Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović, am Dienstag, den 10. September 2019 sowie am Empfang des kroatischen Honorarkonsulats in Sachsen, zu welchem Konsul Peter Neumann anlässlich des kroatischen Unabhängigkeitstages geladen hatte, teilzunehmen und die Stadt Wittichenau zu besuchen. Einen krönenden und würdevollen Abschluss des Programms bot der offizielle Empfang des kroatischen Honorarkonsuls in der "Krabat Milchwelt". In ihren Grussworten sprachen Aussenminister Dr. Gordan Grlić Radman und der sächsische Landtagspräsident Dr. Matthias Rössler. Beide begrüssten die sich entwickelnden Beziehungen zwischen Sachsen und Kroatien. Bürgermeister Markus Posch wies darauf hin, dass der Kroate Janko Šajatović (Johann von Schadowitz) in der katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Wittichenau begraben liegt. Der Bürgermeister der Stadt Varaždin, Zlatan Avar, wiederholte seine Einladung zum Besuch in seiner Stadt: "Ihre Delegationen sind uns immer willkommen". Die Kultur und Wirtschaftsreisen des Honorkonsulats haben zu einer intensiven Freundschaft zwischen Varaždin und Sachsen geführt. Die Anwesenheit der Präsidentin der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft aus Varaždin, Frau Vesna Petanjek, und weiterer Mitglieder belegen dies; in Dresden und Varaždin stattgefundene Empfänge sind ebenso Beleg für diese Freundschaft.   



10. September 2019

Dr. Gordan Grlić Radman, Aussen- und Europaminister der Republik Kroatien, Apostolischer Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović und Zlatan Avar, Bürgermeister der Stadt Varazdin, in Wittichenau

Dr. Gordan 
		Grlić Radman, Aussen- und Europaminister der Republik 
		Kroatien, Apostolischer Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović und 
		Zlatan Avar, Bürgermeister der Stadt Varazdin, in Wittichenau

Bei ihrem Aufenthalt in der Stadt Wittichenau trugen sich Aussenminister Dr. Gordan Grlić Radman und der Apostolischen Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović, Bürgermeister Zlatan Avar und Honorarkonsul Dr. Peter Neumann auf Einladung von Bürgermeister Markus Posch in das goldene Buch der Stadt Wittichenau ein. Dr. Gordan Grlić Radman war es ein persönliches Anliegen nach Wittichenau zu kommen; steht der Name der Stadt Wittichenau in Kroatien doch als Synonym für die Grabstätte des berühmten und verehrten kroatischen Reiterobristen Janko Å ajatović (Johann von Schadowitz) in der katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Eine ganz besondere Ehre war es, dass an eben diesem 10. September 2019 auch der Apostolische Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović der Einladung von Bürgermeister Posch folgte, um gemeinsam mit dem kroatischen Aussenminister sowie dem Bürgermeister der Stadt Varaždin, Zlatan Avar, die Kirche St. Mariä Himmelfahrt zu besuchen. Johann von Schadowitz wurde nach seinem verdienstvollen Wirken in und für Sachsen die ausserordentliche Würdigung zu Teil, in einer Kirche begraben zu werden. Konsul Dr. Peter Neumann betonte die besondere Bedeutung des gelebten Austauschs zwischen Kroatien und Sachsen, wie es schon Johann von Schadowitz vor 300 Jahren tat. Das sonst nur Bischöfen vorbehaltene Zeichen der Hochachtung beeindruckte Erzbischof Dr. Nikola Eterović, der es sich nicht nehmen liess, sich zu vielen Details der Sanierung der Kirche St. Mariä Himmelfahrt informieren zu lassen. Bürgermeister Zlatan Avar sieht in der langen Tradition zwischen seiner kroatischen Stadt Varaždin und Sachsen, insbesondere auch Wittichenau, eine ausgezeichnete Basis für weitere Projekte und Begegnungen.



10. September 2019

Der Apostolischen Nuntius S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović lass die heiligen Messe in der kath. Kirche St. Katharina in Ralbitz

Der Apostolischen Nuntius S. E. Erzbischof Dr. 
		Nikola Eterović lass die heiligen Messe in der kath. Kirche St. Katharina 
		in Ralbitz Ralbitz: Am 10. September 2019 um 09:00 Uhr lass der Apostolischen Nuntius, S. E. Erzbischof Dr. Nikola Eterović, in der kath. Kirche St. Katharina in Ralbitz die Heilige Messe. Die Bewohner von Ralbitz staunten nicht schlecht, als an einem sonnigen Herbstmorgen der Korso des kroatischen Aussenministers und des Apostolischen Nuntius mit Motorradkorso und Polizeischutz die Kirche St. Katharina erreichte. Zum ersten Mal seit 90 Jahren war damit ein Botschafter des Papstes wieder in der kleinen Gemeinde in Sachsen. In einer bewegenden Predigt ging Erzbischof Dr. Nikola Eterović auf die Wichtigkeit eines friedvollen Miteinanders ein. Er distanzierte sich von jeder Form von Rassismus. Seine Worte erreichten an diesem Tag eine grosse Gemeinde, denn obschon es ein Dienstagmorgen war, fand sich kaum noch ein Platz in der St. Katharina Kirche. Dem Apostolischen Segen schloss Erzbischof Dr. Nikola Eterović auch den Wunsch an, dass Ralbitz nicht wieder 90 Jahre warten müsse, bis wieder ein Nuntius hier zu Gast sei.  



27. August 2019

SPD-Landtagskandidat Alexander Geissler, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann und Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, diskutieren zum Thema "Unmittelbare Demokratie für Sachsen" in Weigmannsdorf

SPD-Landtagskandidat Alexander Geissler, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann und Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, diskutieren zum Thema Unmittelbare Demokratie für Sachsen in Weigmannsdorf

Weigmannsdorf: Am 27. August 2019 um 19:00 Uhr diskutierten SPD-Landtagskandidat Alexander Geissler, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann und Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, im Rahmen eines Podiumsgesprächs kontrovers mit Bürgerinnen und Bürgern zu Herausforderungen an Landes- und Kommunalpolitik im Gasthof Weigmannsdorf, Lichtenberg. Alexander Geissler war an diesem Abend in gleich zweifacher Weise positiv gefordert, übertraf die Zahl der Gäste doch deutlich den Stand der Anmeldungen, zudem waren Fragen und Diskussionsthemen so vielfältig, dass der Zeitrahmen fast nicht ausreichte, um auf alle Themen einzugehen. In lebendiger und aktiver Weise gab Dr. Peter Neumann in seiner Eigenschaft als Direktor des DISUD (Deutsches Institut für Sachunmittelbare Demokratie an der TU Dresden) den Gästen zu Beginn eine fachliche Einführung zum Wesen und zu Möglichkeiten wie auch den Grenzen sachunmittelbarer bzw. direkter Demokratie. Dirk Neubauer zeigte daraufhin am Beispiel aktiver Kommunalpolitik Chancen für gelebte gesellschaftliche Mitgestaltung auf, wies aber gleichzeitig auf viele Hemmnisse hin, die durch überbordende Verwaltungsvorschriften eine wirkungsvolle Arbeit zum Erliegen bringen können. Es wurde deutlich, dass es eben dieses Spannungsfeld zwischen Staat, Verwaltung und gefühlter Nichtbeteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ist, dass Wähler nach scheinbar einfachen Auswegen bei Wahlen suchen lässt. Kritische Fragen und Stimmen wurden zur fehlenden Transparenz von Entscheidungsprozessen und falschen Anreizen des Staates laut, welche wenig motivierend wirken und gleichzeitig Fehlentwicklungen in der Gesellschaft fördern. Seitens der Gäste war die Liste an konstruktiven Ideen für die Politik lang. Ob Schuldirektor mit konkreten Vorschlägen zur Gestaltung des Schulsystems, Schöffen mit Erfahrungen aus dem Jugendstrafrecht oder Unternehmer mit Kenntnissen aus vielen Teilen der Wirtschaft; der Gedanke zur Teilhabe an der politischen Willensbildung wurden an diesem Abend gelebt. Durch dieses klare Signal sah SPD-Landtagskandidat Alexander Geissler seinen Auftrag als Kandidat der SPD Sachsen bestätigt, ganz besonders im ländlichen Raum aktiv zu wirken und den politischen Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft zu beleben, um dauerhaft sowie nachhaltig dem Engagement vor Ort eine Stimme zu verleihen.



22. August 2019
Botschafter a.D. Dr. Axel Hartmann unter dem Titel "Die Wende in Osteuropa in den 80er-Jahren hin zur Deutschen Einheit" zu Gast im Dresdner Osteuropa Institut

Botschafter a.D. Dr. Axel Hartmann unter dem Titel Die Wende in Osteuropa in den 80er-Jahren hin zur Deutschen Einheit zu Gast im Dresdner Osteuropa Institut Dresden: Am 22. August 2019 um 19:00 Uhr sprach Dr. Axel Hartmann in seiner Eigenschaft als früherer Spitzenbeamter der Bundesregierung und Zeitzeuge der entscheidenden Meilensteine auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung in der Villa Lingner, Dresden. In lebendiger und packender Form zugleich schilderte Axel Hartmann anhand von vielen Beispielen seine persönlichen Erlebnisse, die sich auf dem Weg zur deutschen Einheit als wesentlich herausstellten. Auf die Zeit als Leiter der Rechts- und Konsularabteilung in der Botschaft der Bundesrepublik in Budapest von 1982 bis 1985 zurückblickend, zeichnete er Fälle aussergewöhnlicher Fluchtversuche sowie die ersten Anzeichen eines sich öffnenden Eisernen Vorhangs nach. Interessanterweise war es Ungarn und dessen Ratifizierung der Genfer Flüchtlingskonvention 1989, die es DDR-Bürgern ermöglichte, gefahrlose Versuche der Ausreise nach Österreich und die Bundesrepublik Deutschland zu unternehmen. Rückblickend kann nach den Worten von Botschafter a.D. Hartmann geschlossen werden, dass es Spannungen innerhalb des Ostblocks, namentlich die schlechte Behandlung einer grossen ungarischen Minderheit in Rumänien, waren, die den Weg für ein vereinigtes Deutschland ermöglichten. Für die Gäste des Abends blieb die Frage offen, welch Lehren sich aus den Geschehnissen von 1989 ziehen lassen. Vielleicht kann es so formuliert werden, dass eine Gemeinschaft von Staaten ab dem Moment zu zerfallen beginnt, ab welchem ihre inneren Spannungen sie zu Kompromisse zwingen, mit denen sich ihre Grundwerte oder Ideologien selbst widerlegen. Das DOI schätzte sich glücklich, einen der letzten prominenten Zeitzeugen der Ära des Umbruchs in Europa begrüssen und befragen zu dürfen. Dr. Hartmann war bereits früher in Dresden zu Gast. Fotografische Dokumente und ein detailliertes Protokoll seines Besuches vom 12. März 1985 liegen als Auszug seiner STASI-Akte vor und konnten am Abend des Vortrags neben vielen Auszügen seiner Fluchthelfertätigkeit begutachtet werden.  



8. August 2019
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war zu Gast bei DISUD-Gesprächsrunde am 8. August 2019 zum Thema "Lassen Sie uns über den Volkseinwand sprechen!"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war zu Gast bei DISUD-Gesprächsrunde am 8. August 2019 zum Thema Lassen Sie uns über den Volkseinwand sprechen! Am 8. August 2019 um 13:45 Uhr diskutierten im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann, Prof. Werner Patzelt, Vertreter der Schweizer Eidgenossenschaft sowie Bürgerinnen und Bürgern über das fakultative Referendum auf Antrag des Volkes in der Villa Lingner, Dresden. In einer lebendigen Runde diskutierend, musste der Ministerpräsident Rede und Antwort zu seinem Regierungsprogramm stehen. Insbesondere der nun im Programm der CDU enthaltene "Volkseinwand" wurde auf Herz und Nieren geprüft. Selbst Vertreter der Schweizerischen Botschaft hatten es sich nicht nehmen lassen, der kurzfristigen Einladung des Institutsdirektors Dr. Neumann zu folgen. Auf kritische Nachfragen konnte Viktor Vavricka, Gesandter der Schweizerischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, die Anwesenden beruhigen: "Die Schweiz ist zwar manchmal etwas langsamer, aber ein blockiertes politisches System ist die Schweiz ganz und gar nicht! Der Nutzen des fakultativen Referendums überwiegt klar." Aus akademischer Sicht bestätigte Direktor Peter Neumann: "Eine höhere Aufmerksamkeit der Verwaltung und des Parlaments für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ist allein durch die Existenz des Volkseinwands zu erwarten." Die Gesprächsrunde des DISUD zeigte erneut, dass Bürgerinnen und Bürger sehr wohl an Fragen der Staatsorganisation Interesse haben und sich gerne und lebhaft darüber austauschen. Bei so engagierten Bürgerinnen und Bürgern muss einem um die Zukunft des Freistaates Sachsen nicht Bange sein.  



2. November 2018
Fachkonferenz des Wirtschaftsrat Sachsen zum Thema "Afrika - Kontinent im Aufbruch"

Fachkonferenz des Wirtschaftsrat Sachsen zum Thema Afrika - Kontinent im Aufbruch

Am 2. November 2018 referierten Experten aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft zu wesentlichen Themen der aktuellen ökonomischen Lage in Afrika und afrikanischen Staaten. Migration, wirtschaftliche Potentiale und geopolitische Ambitionen globaler Akteure standen dabei im Mittelpunkt. Finden Sie dazu HIER einen Post des Wirtschaftsrates Deutschland.



15. Oktober 2018
OUSSG besucht Institutionen europäischer Sicherheitspolitik in Berlin und Stettin

OUSSG besucht Institutionen europäischer Sicherheitspolitik in Berlin und Stettin

Vom 15. bis zum 16. Oktober 2018 reiste eine Delegation der OUSSG* nach Berlin und Stettin, um dort zu Gesprächen mit Vertretern verschiedener Institutionen zusammen zu kommen.

*Oxford University Strategic Studies Group



27. Juli 2018
Honorarkonsulat von Kroatien begeht fünfjährige EU-Mitgliedschaft des Landes mit festlichem Empfang

Honorarkonsulat von Kroatien begeht fünfjährige EU-Mitgliedschaft des Landes mit festlichem Empfang

Aus Anlass der Intensivierung der Partnerschaft der nordkroatischen Stadt Varaždin zu Institutionen im Freistaat Sachsen, der fünfjährigen Mitgliedschaft der Republik Kroatien in der Europäischen Union und des Nationalfeiertags der Republik Kroatien begrüsste der kroatische Honorarkonsul in seinem Konsulat am 27. Juli 2018 zahlreiche Vertreter aus Diplomatie und Gesellschaft. Er ging in seiner Einführung auf die bevorstehende Wirtschafts- und Kulturreise sächsischer Unternehmer im Herbst 2018 nach Kroatien unter seiner Führung ein. Die Fahrt vom 7. September 2018 bis 12. September 2018 kann als gewachsene Tradition gewertet werden, denn sie ist seit Jahren das Zeichen gelebter Verbundenheit zwischen beiden Ländern. Lesen Sie hier dazu einige Infos in der Pressemitteilung.

13. März 2018
OUSSG zu Gast im königlichen EGMONT Institut Brüssel

OUSSG zu Gast im königlichen EGMONT Institut Brüssel

Am 13. März 2018 besuchten Vertreter der OUSSG das Egmont Institut in Brüssel. Das "königliche Institut für internationale Beziehungen" ist seit Jahrzehnten eine der führenden Institutionen unabhängiger wissenschaftlicher Arbeit politischer Analysen und Studien. Im Rahmen der Gespräche wurden Herausforderungen an eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik diskutiert und analysiert. OUSSG*) Oxford University Strategic Study Group



30. März 2017
Empfang der Botschaft von Össterreich

Empfang der Botschaft von Össterreich

(Bild: Empfang der Botschaft von Össterreich im Hotel Steigenberger Dresden)

Am 30. März 2017 lud die Botschaft der Alpenrepublik anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihres Verbindungsbüros in Dresden zu einem Empfang an den Dresdner Neumarkt ein. Der Abend bot Gelegenheit, um bestehende Verbindungen zu vertiefen und Raum für neue Projekte zu validieren.